Willy Woik Jimi fa viola Sifte

   Geschichte einer (Ost)-deutschen Beat-Gruppe          

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Wir schreiben das Jahr 1962. Die Geschichte der POLARS beginnt damit, dass Wilfried "Willi" Woigk im Jahr 1962, also kurz nach dem Mauerbau, nach Berlin fährt, um sich eine Bassgitarre zu besorgen, die er zum ersten Mal auf einem Foto der englischen „Shadows“ gesehen hatte. Es gelingt ihm , einem Berliner Musiker, der  vor dem Mauerbau ein solches Instrument in West- Berlin erworben hatte, eine solche abzukaufen. Willi, der zu dieser Zeit in Schmalkalden Maschinenbau studiert, leiht sich von seinem "Pauker" das Geld mit der Begründung, daß er die Bassgitarre für die Band der Ingenierschule "Atlantis" brauche, in der er aber Gitarre spielt und singt. In Wirklichkeit hat er aber Anderes vor:
Im Thüringer Wald gibt es zu dieser Zeit eine Band namens  Puzzi-Band. Die Jungs spielen Rock‘n Roll und Twist, darunter viele Shadows-Titel. Nachdem Willi die Band zum ersten Mal gehört hatte, beschließt er, mit seiner neuerworbenen Bassgitarre in die Band einzusteigen, egal wie und mit welchen Tricks. Es gelang ihm zu verhindern, dass der damalige Kontra- Bassist der Puzzi-Band zum Konzert kam, indem er diesem ausrichtet, dass „heute kein Kontra- Bassist benötigt wird“. Dem Bassisten kommt das gerade recht, weil er an dem Tage eine Geburtstagsfeier hat. Nachdem die Band eine Stunde auf ihren Bassisten gewartet hat, stellte sich Willi nun als Vertretung vor, weil der Kontra- Bassist angeblich verhindert sei. Die Band ist einverstanden, jedoch vorerst erscheint der gesamten Band die Bassgitarre sehr suspekt. Es ist 1962 ein völlig neues Instrument und in der DDR unbekannt. Als die Musiker aber dann den Sound des neuen Instruments hören und dazu noch Willi’s gar nicht so schlechte Stimme, ist es um den Kontra- Bassisten geschehen. Von dem Moment an spielt Willi in der Band.

                   Die erste Beatgruppe Thüringens ist geboren.

Die Erst- Besetzung der Band:  Wilfried Woigk-          bassguit, lead-voc
                                                 Rolf Reinhardt-           lead- guit, backing-voc
                                                  Manfred Trautmann-   rhythm- guit
                                                 Ingo Dylong-               drums
                                                 Dieter Rausch-            org/piano, backing-voc

Nun sucht die Band nach einem neuen, zeitgemäßen Namen und findet POLARIS ganz gut. Der erste Zusammenstoss mit den Behörden ist nun  vorprogrammiert, denn es gibt amerikanische Raketen mit diesem Namen. Wie kann sich eine Band in einem sozialistischen Staat (was die DDR vorgab zu sein) nach der Rakete eines imperialistischen Staates nennen! So muss das „i“ aus dem Namen gestrichen werden und POLARS bleibt übrig. Allerdings nennt sich die Band nun THE POLARS, was erneut den Unmut der Behörden hervorruft. Die Band wird gefragt, warum man den englischen Artikel THE vor den Namen setzt. Dieter erklärt daraufhin den verdutzten  Behörden, dass mit THE  keineswegs der englische Artikel gemeint sei, sondern dies eine Abkürzung für „Thüringer Heimat Ensemble“ sei. So müssen die Behörden den Namen akzeptieren, wenn auch widerwillig! Dafür wird aber Ingo zur Marine eingezogen und Peter Hase kommt als neuer Dummer in die Band. Nach einer Ostsee- Tournee wird er aber ausgewechselt und nun trommelt Ferdinand Schmidt.
Die Gothaer Stadthalle entwickelt sich nun durch THE POLARS  zu einem Zentrum von Rock’n Roll, Twist und der aufkommenden Beat-Musik. Die erste Zeit geht alles ganz gut. Die POLARS fahren sogar nach Berlin in’s Amiga- Studio und nehmen ihren Titel ESKIMO auf, der auf dem Sampler „Big Beat 2“ erscheint.
Den Kulturfunktionären  ist die Band allerdings ein Dorn im Auge, denn sie verbreitet westliches Lebensgefühl und deshalb hagelt es Auftrittsverbote und Auflagen. So wird der Band verboten, englisch zu singen, weil das die Sprache des „Klassenfeindes“ sei. Da es aber noch keine deutsche Beatmusik gibt, übersetzt die Band einige englische Songs und komponiert eigene Songs, zumeist  Instrumentals. Angesichts solcher Schikanen des Staates bleibt den POLARS nichts anderes übrig, als die sich allmählich angesammelten Eigenkompositionen in der damaligen CSSR zu produzieren, in einem Studio des Senders Bratislava. Die Aufnahmen sind so gut, dass sie der slowakische Rundfunk auch an einige westliche Sender wie z.B. Radio Luxemburg schickt, der sie auch prompt sendet und erklärt, dass die Stadthalle Gotha die Hochburg des Beat in der DDR sei. Von nun ab sind  POLARS- Titel  wie Eskimo, Triftice und Beatwalz  über Radio Luxemburg und andere „westliche Sender" zu hören! Das gefällt den DDR-Kultur- Mächtigen  überhaupt nicht und man beschimpft die Gruppe als "Bettbeschmutzer", weil ihre Musik im Westen gespielt wird. Schließlich wird die Band im Januar 1966 „auf Lebenszeit“ verboten Die Gruppe geht vor Gericht und durch verschiedene Instanzen bis zum damaligen Minister für Kultur. Dieser entscheidet: „Die Beatgruppe THE P0LARS ist Mittelpunkt von antisozialistischen Tendenzen und bleibt verboten.“
 „Wie bei den Nazis!“, äußert sich dazu der Gitarrist der Gothaer Beat- Gruppe The Blackies, Waldi Weiz, worauf seine Gruppe auch gleich verboten wird. Daraufhin protestieren Hunderte Fans mit schwarzem Trauerflor im Knopfloch oder schwarzen Armbinden und müssen diverse Polizeischikanen über sich ergehen lassen. Doch der Druck von der Straße wird so groß, dass man die POLARS wieder spielen lassen muss. Von den Behörden wird ihnen jedoch der Name WOSTOKS verpasst (nach dem russischen Raumschiff „Wostok“). Ein weiterer Musiker stößt zur Band: Kurt Heinrich (org). Die Band unternimmt gleich wieder eine erfolgreiche Tournee in die CSSR, wobei  auch wieder Rundfunkaufnahmen in Bratislava gemacht werden. Das geht nun einige Zeit gut, doch Aufgrund von Begebenheiten wie der folgenden Art  wird die Band 1968 erneut verboten:

  1. Bei einem Konzert der  Band in Gotha macht der Drummer (Ferdinand) ein längeres Schlagzeug- Solo. Plötzlich kommt ein Volks-Polizist auf die Bühne, nimmt dem Drummer die Sticks weg mit der Begründung: „Trommeln ohne Musik gibt’s nicht“. Im Saal gibt es daraufhin Tumulte und die Veranstaltung wird abgebrochen. Die Band  wird  von den Behörden als Verursacher  ausgemacht und verwarnt.
  2. Rhythm- Gittarist Manfred hat Verwandtschaft im Westen und  bekommt von dieser öfters Zigaretten  geschickt. Die Schachteln trägt er stolz in der Brusttasche, so dass sie von allen Leuten gesehen werden können. Was für eine Provokation! Manfred wird von den Behörden als  Zigaretten-Schmuggler ausgemacht und die Band erhält eine ernsthafte Verwarnung und ein vorübergehendes Spielverbot wegen „Schmuggel mit West- Zigaretten und damit verbundene Verhetzung von Jugendlichen“.
  3. Der Sohn von Dieter (org) hat auf dem Dachboden ein altes Kleinkaliber-Gewehr gefunden, was noch aus dem 2. Weltkrieg stammt. Der Junge spielt  damit auf der Straße. Das wird von Passanten gemeldet. Unglücklicherweise stellt Dieter an einem Kneipen- Stammtisch den dort sitzenden „Kumpels“ die (nicht ernstgemeinte) Frage: „Ob man mit diesem Ding auch einen Grenz-Durchbruch wagen kann?“ Ein Stammtisch-Kumpel verrät diese Äußerung  den Behörden und Dieter muss für ein Jahr ins Gefängnis. Die POLARS alias Wostoks  werden (1968) wieder einmal „für immer“ verboten.

Unter dem erneuten Druck vieler Jugendlicher (es gab deshalb auch Verhaftungen!) muss die Band nach einem halben Jahr unter dem neuen Namen  Reiner- Fritzlar- Combo wieder zugelassen werden. Neues Bandmitglied: Reiner Fritzlar. Dieter, Rolf und Manfred werden jedoch vorerst nicht für die Band zugelassen, da die POLARS in Originalbesetzung nie wieder zusammen spielen sollen! Trotzdem stößt im Dezember 1969 Rolf  Reinhardt wieder zur Band. Die POLARS (jetzt Reiner- Fritzlar- Combo) spielen nun wieder mit drei Gründungsmitgliedern und einem Bandmitglied aus der zweiten Besetzung (Kurt Heinrich).  Reinhardt verlässt  aber die Gruppe schon ein Jahr später wieder, weil er in der  Bar spielen will, um so einen vorläufigen Berufsausweis durch die Hintertür zu erlangen. Für ihn kommt der Gitarrist Robert Albracht in die Band.
Das nächste Verbot lässt trotzdem nicht lange auf sich warten. Grund: die Nicht- Einhaltung der Klausel 60/40, denn eine Band muss 60 % DDR-Titel spielen. Eigene Titel der Band  erkennen die AWA-Leute jedoch  nicht, weil sie westlich klingen und so werden diese ebenfalls für West- Titel gehalten. Die Songs  werden deshalb kurzerhand mit bei 40% eingeordnet. Das Ergebnis der Untersuchung: "Die Combo spielte 96% West-Titel, davon die Hälfte U.E.-Titel (unerlaubte Einfuhr). Das 3. Verbot der Band erfolgt im Dez. 1971.
Nach dem Verbot spielt Willi bei der Hit Band Zeitz, bis die Leipziger Behörde merkt, dass er keine  Spielerlaubnis hat. Ab April 1972 spielt die POLARS- Rhythmusgruppe (Woigk/Albracht/Schmidt) unter dem Namen Studio-Gruppe 72, wird aber von den staatlichen Organen gar nicht erst zugelassen, weil das nach Meinung der Einstufungskommission  "überhaupt keine Band" ist, sondern nur eine Rhythmusgruppe. Die Drei- Mann- Besetzung mit Gitarre, Bass und Drums wird als „kapitalistische Unkultur" abgetan. Das, was z.B. auch  Jimi Hendrix und Cream spielten, war also kulturlos! 
Bandleader Willi Woigk gibt nicht auf und holt zwei erstklassige Leute, Studenten  der Musikhochschule Weimar, in die Band: Thomas Abendroth (keyb) und Wolfgang Klawonn (sax). Damit sind die staatlichen Auflagen im Bezug auf eine "richtige Kapelle"  erfüllt. Kurze Zeit später verlässt Drummer  Ferdinand Schmidt die Gruppe, um wie Rolf  Reinhardt  ein Arrangement als Bar- Musiker anzunehmen, wodurch auch er in den Besitz eines  vorläufigen Berufsausweis kommt. Schmidt wird durch Axel Weidemann ersetzt und dieser wiederum ab Januar 1973 durch Michael Schwandt.. Nun gibt sich die Band den Namen „Blues Vital", da der Name POLARS den Kulturfunktionären immer noch suspekt ist. Im März 1973 überrascht die Band  ihre Fans mit dem Song Blues von der Flüchtigkeit der Zeit auf der Amiga- LP „Hallo 8". Kurz danach muss der Gitarrist Robert Albracht  zum Militär. Er wird durch Uli Faßhauer ersetzt. Das Personal- Karussel dreht sich nun immer schneller, denn Michael Schwandt verlässt im Sept. 73 die Gruppe  und geht zu  den Nautiks, dann zur Horst- Krüger- Band und landet schließlich bei Karat, wo er jetzt noch spielt. Er  wird durch Siegfried (Sifte) Hörger ersetzt, ein Musiker der ehem. Rampenlichter, die mit den Polars in den 60-ern öfters zusammen auf der Bühne standen.
Auch Abendroth verlässt die Band und  geht zur Horst- Krüger- Band. Für ihn kehrt Reiner Fritzlar wieder zurück in die Band und spielt nun die Keyboards.
Im Januar 1976 erfüllt sich ein langgehegter Wunsch der Musiker: Die Band wird Berufsformation. Das war möglich, weil sich alle Mitglieder der Band zu einem Musik- Studium an der Franz- Liszt- Musik-Hochschule in Weimar entschlossen hatten. Nun folgen   Tourneen durch die CSSR und Polen, Fernsehauftritte, Interpretenwettbewerbe und große Open Airs. Die Band ist wieder erfolgreich, aber Willi hat das Verbot von 1966 immer noch nicht richtig verkraftet. Es ist sein Wunsch, wieder in der Original- Besetzung zu spielen. 1981 wird es der Band dann endlich gestattet, wieder unter dem alten Namen THE POLARS und in Originalbesetzung (Woigk, Reinhardt, Schmidt, Trautmann, Rausch und zusätzlich Heinrich) aufzutreten.  Das  Revival- Konzert in Gothas Stadthalle findet drei Tage hintereinander statt und ist alle drei Tage  ausverkauft. Bis September 1988 macht die Gruppe nun jährlich mehrere Tourneen durch Ostdeutschland. Aufgrund der sich wiederum häufenden Auftrittsverbote stellt Willi 1986 einen Ausreiseantrag. Im November 1988 verlässt Willi  die DDR in Richtung Konstanz. Doch die Zwangspause währt nicht lange, denn  ein Jahr nach Willi‘s Ausreise fällt die Mauer. Zwei Monate später  fährt  er wieder in seine alte Heimat und macht die POLARS wieder fit.
Schon Mai 1990 erfolgt der erste Auftritt auf dem Boxberg bei Gotha mit 4 Gründungsmitgliedern:
Woigk, Reinhardt, Schmidt, Trautmann und dazu Albracht aus der 2. Besetzung. An den Keyboards steht nun Willi's Tochter Viola. Es folgen zahlreiche  Konzerte und gemeinsame Auftritte mit den Lords, der Beatles- Revival- Band, den Troggs, den Equals, Dave Dee, Scott Mc Kenzie u.a. Die erste MC wird produziert und findet reißenden Absatz.
Aus Anlass des 30-jähigren Jubiläums der POLARS (1992) findet im Museum für Regionalgeschichte und Volkskunde auf Schloss Friedenstein eine Ausstellung über die Band statt. Die Exposition ist bestückt mit vielen Fotos, Dokumenten, und Musikinstrumenten aus jener Zeit. Auch die politischen Zusammenhänge und das Wirken der Kulturfunktionäre wird beleuchtet.
Am 16. Mai 1993 sind die POLARS im 2. Deutschen Fernsehen in der Sendung Sonntagskonzert, das  "live" vom Gothaer Hauptmarkt übertragen wird. Im September des gleichen Jahres scheidet Trautmann aus gesundheitlichen Gründen aus. Von 1994 an tritt die Gruppe gemeinsam mit weiteren internationalen Größen der Beat- Ära auf: The Move, Chris Andrews, The Rubettes, Mango Jerry, Middle of the Road, Herman’s Hermits, The Lords, The Rattles u.v.a. Eine kleine England-Tournee schmiedet die Band noch mehr zusammen.
1995 fungieren die Polars u.a. als Begleitband von Tony Sheridan, der früher einmal die Beatles als Begleitband hatte.
1997 erscheint die Polars- CD Crazy Love. Über 2000 der Silberlinge werden in einem Monat verkauft.
Aus gesundheitlichen Gründen scheidet nun Robert Albracht aus. Für ihn kommt die  Gitarristin und Sängerin Elisabeth Enders in die Band.  Wieder folgen Konzerte mit The Troggs, The Rattles, Them (Originalband von Van Morrison), der Spider Murphy Gang, The Lords, Middle of the Road und The Marmelade.
Im 26. Oktober 2002 feiern die POLARS  ihr 40-jähriges Jubiläum in der Stadthalle Gotha mit 1500 Fans und zahlreichen befreundeten Musikern und Bands, darunter den KINGRATS aus Schweden. Die Halle ist hoffnungslos überfüllt und Willi bekommt Ärger mit der Stadtverwaltung, die für die Halle zuständig ist, denn er ist mit seiner Agentur Eastside Promotion selbst Veranstalter.
Im Juni 2003 treten THE POLARS erneut im Deutschen Fernsehen auf in der Sendung „Wo bin ich?“.
Es sollte in dieser Sendung die Stadt erraten werden, wo die POLARS herkommen. Das Fernsehen bekam über 5000 richtige Zuschriften!
Im April 2004  begeben sich die POLARS erneut auf eine Auslands- Tournee, dieses Mal nach Schweden. Es erfolgt u.a. ein Auftritt im landesweiten schwedischen Fernsehen. Die Polars werden als die ostdeutschen Beatles gefeiert! Einige Konzerte werden vor über 2000 Zuschauern absolviert, z.B. in Bolnäs. Aufgrund des großen Erfolges wird gleich wieder eine Tournee für 2005 geplant.
Im Laufe des Jahres 2004 gibt die Gruppe eine Menge große Konzerte, z.B. zum Kunstfest in Berlin-Pankow, Beatnacht im Volkshaus Weimar und Zwiebelmarkt Weimar, Stadthalle Gotha, Kaisersaal Erfurt, Volkshaus Eisenach u.v.a. Im November gibt es erneut einen Personalwechsel in der Band. Der langjährige Drummer der Band Ferdinand Schmidt scheidet auf eigenen Wunsch aus und  „Sifte“ Höger kommt wieder in die Band.
 2005 geht es weiter mit vielen Konzerten in ganz Deutschland. Als 2. Lead- Gitarrist steigt nun Jürgen (Jimi) Bäzol in die Band ein. Im Juli erfolgt die
2.Schwedentournee, die über 10 Tage geht und sehr erfolgreich ist. In Falun wird eine 20-minütige Radio-Sendung mit Interview und Polars- Musik ausgestrahlt. Bis Ende des Jahres ist der Terminkalender der POLARS wieder ausgefüllt mit Auftritten u.a. in Kassel, Berlin, Erfurt, Eisenach, Weimar (Zwiebelmarkt) und natürlich in der Stadthalle Gotha bei "Polars und Gäste".
2006 wird wieder tüchtig quer durch Deutschland getourt und als Höhepunkt erfolgt die 3. Schwedentournee, diesmal nicht nur in Mittelschweden, sondern auch an der Westküste. Wieder ein Super-Erfolg. Es erfolgt eine Einladung für eine Kurztour nach Finnland im Februar 2007. Aber erst  einmal touren die POLARS wieder in Deutschland, z.B. zum Stadtfest in Schmalkalden, in der Stadthalle Gotha, Kaisersaal Erfurt, Zwiebelmarkt Weimar usw. Die Polars-CD "History" wird produziert und erscheint.
Das Jahr 2007 läuten die Polars ein in der Stadthalle Gotha und dann im Februar erfolgt die Kurztournee nach Finnland. Höhepunkt: Bei -20° C baden in einem Bottich am Meer! Aber auch auf einer Hochzeit spielen die POLARS auf, nachdem sie zur Hochzeits-Zeremonie sogar in der Kirche waren! Die Polars-CD "Live in Finnland" wird produziert und erscheint im Herbst. Viele Auftritte folgen im Laufe des Jahres, z.B. Stadtteilfest in Erfurt-Nord, Stadthalle Gotha, Galgenbergfest in Schlotheim und nicht zuletzt am 14. Juli Auftritt zusammen mit Manfred Manns Earth Band und Roger Chapman in der Eissporthalle Waltershausen. Am 6. Oktober feiert die Band mit über 800 Fans in der Stadthalle Gotha ihr 45-jähriges Jubiläum. Als Gäste treten acht befreundete Bands auf! Schon eine Woche später spielen die POLARS mit großem Erfolg vor 2000 Zuschauern auf der Hauptbühne des Zwiebelmarktes in Weimar und wiederum einee Woche später erfüllt sich ein langgehegter Wunsch der Band: Ein gemeinsames Konzert mit der Thüringen-Philharmonie Gotha im Theater in Gotha. Der Titel "Wonderful Land" (Shadows), wird mit Band und Orchester gespielt- ein Traum! Das Konzert ist ausverkauft. Bis Jahresende folgen noch einige Konzerte und das Jahr2007 klingt aus mit einem Silvesterkonzrt in der Stadthalle Gotha.
Auch das Jahr 2008 hat  wieder einige Höhepunkte zu bieten: z.B. am 31.Mai Konzert als Headliner beim Welterbetag in Dresden, 15. Juni Konzert zum Kunstfest in Berlin-Pankow, verschiedene Stadtfeste z.B. in Erfurt, Greußen, Nordhausen und Görlitz, am 12.Oktober Headliner auf der Radio Lotte- Bühne Herderplatz zum Zwiebelmarkt in Weimar, 18. Oktober wieder "Polars & Gäste" in der Stadthalle Gotha, dann Auftritt u.a. mit Graham Bonny im Kaisersaal Erfurt und in Kahla.
2009- wieder viele schöne Auftritte, zu erwähnen vor allem im "Spitz" Eisenach, Im Kaisersaal Erfurt mit Chris Andrews und am 4. April wieder "Polars & Gäste" in der Stadthalle Gotha. Auch das Stadtteilfest "Magdeburger Alleee" wurde trotz Dauerregen erfolgreich bestritten. Ende Juli bestritt die Band dann erfolgreich die 4. Schweden- Tournee, allerdings ohne Rolf und Elisabeth. Jimi übernimmt während der Tournee voll den Part von Rolf.   Am 30. Sept. verstirbt leider unser Gründungsmitglied Manfred Trautmann nach langer Krankheit. Am 17. Oktober heißt es dann wieder  "The Polars meet The Lords"- die dienstälteste westdeutsche und ostdeutsche Band in einem Konzert in der Stadthalle Gotha.
2010- Das Jahr fängt gut an, denn plötzlich und unerwartet heiratet unser Gitarrist Rolf unsere Gitarristin Elisabeth!!! Sie haben dafür 30 Jahre geprobt! Unsere schönsten Auftritte des Jahres waren: 19. März- Brauerei Apolda vor über 1000 Besuchern, 27. März- Kaisersaal Erfurt wieder mit Graham Boney, 17. April- Stadthalle Gotha THE POLARS meet THE RATTLES, 5. Juni- Magdeburger Allee- Fest zus. mit der GSB, 31. Juli am Stausee Wangenheim, Zwiebelmarkt Weimar und 16. Okt. Stadthalle Gotha THE POLARS meet OHIO-Express. Anfang Nov. stirbt leider unser ehem. Keyboarder Kurt Heinrich. Er hat insgesamt 12 Jahre bei den POLARS gespielt. Das Jahr schließt ab mit einem Konzert im Club Noah (ehem. ATRIUM) in Gotha am 25. Dez, am 26. Dez. im Gambrinus in Suhl und Silvester in Mittelschmalkalden.
2011- Herausragendes Ereignis ist der Auftritt am 08.Juli zum Thüringentag auf der großen Bühne auf dem Neumarkt. Als Gäste spielen Musiker aus Dänemark. England und den USA mit den POLARS. Auch ein Auftritt zum Oldie- Festival im Zirkuszelt  in Bad Nauheim ist ein Highlight des Jahres. Im Okt. feiert Willi sein 50. Bühnenjubiläum in der Stadthalle Gotha mit 600 Fans und 15 Bands! Willi spielt mit allen Bands, die er einmal gegründet hat: THE POLARS, WOSTOKS, REINER FRITZLAR COMBO, BLUES VITAL, PASCH, UPDATEe und SURFBEAT, dazu noch weitere 7 Bands! Das Jahr geht wieder zu Ende mit dem Silvester-Konzert in der Stadthalle Gotha.
2012- Das Jubiläumsjahr der POLARS hat begonnen- 50 Jahre POLARS – und kein Ende abzusehen. Am 20. Oktober findet das große Jubiläumskonzert „50 Jahre THE POLARS“  in der Stadthalle Gotha statt. 10 Gastbands sind dabei, die den POLARS zu diesem seltenen Jubiläum gratulieren. 50 Jahre- das haben nur die Stones geschafft! Zwei Monate vor dem Jubiläum wird wieder einmal der Drummer ausgewechselt. Fortan trommelt Siggi Heilek, mit dem Willi schon seit Jahren in vielen Neben-Projekten spielte, z.B. bei Just do it, Elizabeth Lee (USA), UPDATE und SURFBEAT. Nach dem Jubiläum verabschieden sich auch Rolf und Elisabeth. Ihnen reichen 50 Jahre. Die Leadgitarre spielt nun Jimi Bäzol und den Part von Elisabeth (2. Gitarre) übernimmt sein Sohn Fabian. An den Keyboards steht weiterhin Willi’s Tochter Viola, aber sie steigt nun auch gesangsmäßig mehr ein und übernimmt Elisabeths Gesangspart mit.  Das erste große Event in neuer Besetzung erfolgt am 27. April 2013 in der Stadthalle Gotha, wo auch die RATTLES und Beatclub Leipzig dabei sind. Am 20.Juli erfolgt einer der schönsten Auftritte der Bandgeschichte- der Auftritt zur EUROPEADE in Gotha auf der Bühne Neumarkt vor 5000 Leuten. Dann ist am  9. Okt. wieder  Polars & Gäste in der Stadthalle Gotha angesagt. Diese Mal haben sich die Polars die Glitterband aus England eingeladen. Wie immer ein voller Erfolg. Das Jahr 2013 endet und das Jahr 2014 beginnt mit den POLARS im neuen Gothaer „Londoner“. Viele Leute sind erstaunt über die neue Frische der Band, was u.a. natürlich auch durch die Verjüngung  zustande kommt, aber auch durch neuen Elan und neue Spielfreude sowie neue Songs. Am 12.April erfolgt ein gemeinsamer Auftritt mit Smokie in der vollbesetzten Stadthalle Gotha. Das Publikum ist total begeistert. Am 8. August erfolgt ein wunderbares Open- Air- Konzert auf dem Marktplatz in Gotha- etwa 700 Leute kommen und sind begeistert von der Frische der neuen Besetzung!
Die Polars spielen nun wieder bundesweit, z.B. wähend ihrer Schlösser-Tour in Gaußig bei Bautzen, in Zwickau, Plauen Schlüchtern, Friedewald, Prenzlau, Chemnitz usw. Willi Woigk wörtlich: „So lange ich  noch auf der Bühne stehen und die Gitarre halten kann, wird es die POLARS geben, versprochen!!!“

Zeitungs-Kritiken zum 40-jährigen Jubiläum 

Zeitungs-Kritiken zum 45-jährigen Jubiläum 

 

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