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Die Geschichte der POLARS beginnt damit, dass Sänger und Bassist Wilfried Woigk (Willi) im Jahr 1962, also kurz nach dem Mauerbau, nach Berlin fährt, um sich eine Baßgitarre zu besorgen, die er zum ersten Mal auf einem Foto der englischen „Shadows“ gesehen hatte. Es gelingt ihm, einem Berliner Musiker eine solches Instrument abzukaufen. Er hatte sie noch kurz vor dem Mauerbau in West- Berlin erworben. Im Thüringer Wald gibt es zu dieser Zeit eine Band namens Puzzi-Band. Die Jungs spielen Rock‘n Roll und Twist, darunter viele Shadows-Titel. Nachdem Willi die Band zum ersten Mal gehört hatte, beschließt er, mit seiner neuerworbenen Bassgitarre in die Band einzusteigen, egal wie und mit welchen Tricks. Es gelingt ihm zu verhindern, dass der damalige Kontra-Bassist der Puzzi-Band zum Konzert in Schmalkalden kommt, indem er diesem ausrichtet, dass „heute kein Kontra- Bassist benötigt wird“. Dem Bassisten kommt das gerade recht, weil er an dem Tage eine Geburtstagsfeier hat. Nachdem die Band eine Stunde auf ihren Bassisten gewartet hat, stellte sich Willi nun als Vertretung vor, weil der Kontra- Bassist angeblich verhindert sei. Die Band ist einverstanden, jedoch vorerst erscheint allen Bandmitgliedern die Baßgitarre sehr suspekt. Es ist 1962 ein völlig neues Instrument und in der DDR unbekannt. Als die Musiker aber dann den Sound des neuen Instruments hören und dazu noch Willi's gar nicht so schlechte Stimme, ist es um den Kontra- Bassisten geschehen. Von dem Moment an spielt Willi in der Band.

                                  Die erste Beatgruppe Thüringens ist geboren.

  Die Erst- Besetzung der POLARS:   Wilfried Woigk-     bassguit, lead-voc

                                                           Rolf Reinhardt-       lead- guit, backing-voc

                                                           Manfred Trautmann- rhythm-guit

                                                           Ingo De Long-    drums

                                                           Dieter Rausch-     org/piano, backing-voc

Nun sucht die Band nach einem neuen, zeitgemäßen Namen und findet POLARIS ganz gut. Der erste Zusammenstoss mit den Behörden ist nun vorprogrammiert, denn es gibt amerikanische Raketen mit diesem Namen. Wie kann sich eine Band in einem sozialistischen Staat (was die DDR vorgab zu sein) nach der Rakete eines imperialistischen Staates nennen! So muss das „i“ aus dem Namen gestrichen werden und POLARS bleibt übrig. Allerdings nennt sich die Band nun THE POLARS, was erneut den Unmut der Behörden hervorruft. Die Band wird gefragt, warum man den englischen Artikel THE vor den Namen setzt. Der Pianist der Band erklärt daraufhin den verdutzten Behörden, dass mit THE   keineswegs der englische Artikel gemeint sei, sondern dies eine Abkürzung für „ T hüringer H eimat E nsemble“ sei. So müssen die Behörden den Namen akzeptieren, wenn auch widerwillig!

Die Gothaer Stadthalle entwickelt sich nun nicht zuletzt durch THE POLARS   zu einem Zentrum des Rock'n Roll und der aufkommenden Beat­musik. Die erste Zeit geht alles ganz gut. Die Band fährt sogar nach Berlin in's Amiga- Studio. Leider ist die Anlage der Band aber so schlecht, daß keine Aufnahmen zustande kommen und der Aufnahmeleiter Herr Kähne zu den Polars sagte: " Mit so einer miesen Anlage hat sich noch keiner hierher gewagt". So vekaufen die POLARS ihren Titel ESKIMO an den Rundfunk und er wird vom "Franke Echo Quintett" eingespielt. Der Titel erscheint auf dem Sampler „Big Beat 2“ ( Komp. Rolf Reinhardt).

Den „sozialistischen“ Kulturfunktionären   ist die Band allerdings ein Dorn im Auge, denn sie verbreitet westliches Lebensgefühl. Und so hagelt es Auftrittsverbote und Auflagen. So wird der Band verboten, englisch zu singen, weil das die Sprache des „Klassenfeindes“ sei. Da es aber noch keine deutsche Beatmusik gibt, übersetzt die Band einige englische Songs und komponiert eigene Songs, zumeist   Instrumentals. Angesichts solcher Schikanen der Staatsmacht bleibt den POLARS nichts anderes übrig, als die sich allmählich angesammelten Eigenkompositionen in der damaligen CSR zu produzieren, im Studio des Senders Bratislava. Die Aufnahmen sind so gut, dass sie der CSR- Rundfunk auch an einige westliche Sender wie z.B. Radio Luxemburg schickt, der sie auch prompt sendet und erklärt, dass die Stadthalle Gotha die Hochburg des Beat in der DDR sei. Von nun ab sind  POLARS - Titel  wie Eskimo , Triftice und Beatwalz   über Radio Luxemburg und andere „westliche Sender" zu hören! Das gefällt den DDR-Kultur- Mächtigen  überhaupt nicht und man beschimpft die Gruppe als Bettbeschmutzer, weil ihre Musik im Westen gespielt wird. Schließlich wird die Band im Januar 1966 „auf Lebenszeit“ verboten Die Gruppe geht vor Gericht und durch verschiedene Instanzen bis zum damaligen Minister für Kultur Klaus Gysi, dem Vater des heutigen Linken-Politikers. Dieser entscheidet: „Die Beatgruppe THE P0LARS ist Mittelpunkt von antisozialistischen Tendenzen und bleibt verboten“. „Wie bei den Nazis!“, äußert sich dazu der Gitarrist der Gothaer Beat- Gruppe The Blackies Waldi Weiz, worauf seine Gruppe auch gleich verboten wird. Daraufhin protestieren Hunderte Fans mit schwarzem Trauerflor im Knopfloch oder schwarzen Armbinden und müssen diverse Polizeischikanen über sich ergehen lassen. Doch der Druck von der Straße wird so groß, dass man die POLARS wieder spielen lassen muss. Von den Behörden wird ihnen jedoch der Name WOSTOKS verpasst (nach dem russischen Raumschiff „Wostok“). Ein weiterer Musiker stößt zur Band: Kurt Heinrich (org). Die Band unternimmt gleich eine erfolgreiche 2.Tournee in die CSR, wobei   wiederum Rundfunkaufnahmen in Bratislava gemacht werden. Das geht nun zwei Jahre gut, doch Aufgrund von Begebenheiten wie der folgenden Art   wird die Band 1968 erneut verboten:

Bei einem Konzert der   Band in Gotha macht der Drummer (Ferdinand Schmidt-1964 in die Band eingestiegen) ein längeres Schlagzeug- Solo. Plötzlich kommt ein Volkspolizist (Abschnittsbevollmächtigter) auf die Bühne, nimmt dem Drummer die Sticks weg mit der Begründung: „Trommeln ohne Musik gibt's nicht“. Im Saal gibt es daraufhin Tumulte und die Veranstaltung wird abgebrochen. Die Band wird von den Behörden als Verursacher   ausgemacht und verwarnt.

Rhythmus-Gittarist Manfred hat Verwandtschaft im Westen und   bekommt von dieser öfters Zigaretten   geschickt. Diese trägt er stolz in der Brusttasche, so dass sie von allen Leuten gesehen werden. Manfred wird von den Behörden als   Zigaretten-Schmuggler ausgemacht und die Band erhält eine ernsthafte Verwarnung und ein vorübergehendes Spielverbot wegen „Schmuggel mit West- Zigaretten und damit verbundene Verhetzung von Jugendlichen“.

Der Sohn von Dieter (org) hat auf dem Dachboden ein altes Kleinkaliber-Gewehr gefunden, was noch aus dem 2. Weltkrieg stammt. Der Junge spielte damit auf der Straße. Das wird von Passanten gemeldet. Unglücklicherweise stellt Dieter an einem Kneipen- Stammtisch den dort sitzenden „Kumpels“ die (nicht ernstgemeinte) Frage: „Ob man mit diesem Ding auch einen Grenz-Durchbruch wagen kann?“ Ein „Kumpel“ verrät diese Äußerung   der STASI und Dieter muss für ein Jahr ins Gefängnis. Die POLARS   werden (1968) wieder einmal „für immer“ verboten.

Unter dem erneuten Druck vieler Jugendlicher (es gab deshalb auch Verhaftungen) muss die Band nach einem halben Jahr unter dem neuen Namen   Reiner- Fritzlar- Combo wieder zugelassen werden. Neues Bandmitglied: Reiner Fritzlar. Dieter, Rolf und Manfred werden jedoch vorerst nicht für die Band zugelassen, da die POLARS in Originalbesetzung nie wieder zusammen spielen sollen! Trotzdem stößt im Dezember 1969 Rolf   wieder zur Band. Die POLARS (jetzt Reiner- Fritzlar- Combo) spielen nun wieder mit zwei Gründungsmitgliedern + Schmidt + Heinrich).  Reinhardt muss die Gruppe aber schon ein Jahr später wieder verlassen, weil erneut staatliche Repressalien drohen. Er taucht in der Bar-Szene unter. Für ihn kommt der Gitarrist Robert Albracht in die Band.

Das nächste Verbot lässt trotzdem nicht lange auf sich warten. Grund: die Nicht- Einhaltung der Klausel 60/40, denn eine Band muss 60 % DDR-Titel spielen. Eigene Titel der Band  erkennen die AWA-Spitzel nicht an, weil sie westlich klingen und so werden diese ebenfalls für West- Titel gehalten. Sie werden deshalb kurzerhand mit bei 40% eingeordnet. Das Ergebnis der Untersuchung: "Die Combo spielte 96% West-Titel, davon die Hälfte U.E .-Titel (unerlaubte Einfuhr). Das 3. Verbot der Band erfolgt im Dez. 1971.

Ab April 1972 spielt die POLARS - Rhythmusgruppe (Woigk/Albracht/Schmidt) unter dem Namen Studio-Gruppe 72 , wird aber von den staatlichen Organen gar nicht erst zugelassen, weil das nach Meinung der Genossen  "überhaupt keine Band" ist, sondern nur eine Rhythmusgruppe. Die Drei- Mann- Besetzung mit Gitarre, Bass und Drums wird als „kapitalistische Unkultur" abgetan. Jimi Hendrix und Cream waren demnach die absoluten Klassenfeinde! Willi hat diese Schikanen langsam satt und hegt Fluchtgedanken. Das kommt der Stasi zu Ohren und 1974 wird gegen ihn von der Stasi der operatve Vorgang "Verbindung" eröffnet wegen Verdacht auf Republikflucht und Verbindung zur Schleusergruppe "Fuchs" (wurde erst nach Einsicht in dessen Stasi-Unterlagen bekannt).

Willi Woigk gibt aber trotzdem noch nicht ganz auf und holt zwei erstklassige Leute, Studenten  der Musikhochschule Weimar, in die Band: Thomas Abendroth (keyb) und Wolfgang Klawonn (sax). Damit sind die staatlichen Auflagen im Bezug auf eine "richtige Kapelle"  erfüllt. Kurze Zeit später verlässt Ferdinand Schmidt die Gruppe und folgt Reinhardt  in die Bar- Szene, wodurch es damals möglich war, einen vorläufigen Berufsausweis zu erlangen. Schmidt wird durch Axel Weidemann ersetzt, ebenfalls ein Musikstudent. Nach einem halben Jahr wird dieser wiederum durch Michael Schwandt ersetzt. Nun gibt sich die Band den Namen „ Blues Vital ", da der Name POLARS den Kulturfunktionären immer noch suspekt ist. Im März 1973 überrascht Blues Vital seine Fans mit dem Song Blues von der Flüchtigkeit der Zeit auf der Amiga- LP „Hallo 8". Bei der 1. Werkstattwoche für Jugendtanzmusik in Frankfurt/Oder erhält die Gruppe den Sonderpreis und wird für die Weltfestspiele 1973 in Berlin nominiert. Kurz danach muss der Gitarrist Robert Albracht zum Militär. Er wird durch Uli Faßhauer ersetzt. Das Personal- Karussel dreht sich nun immer schneller, denn Michael Schwandt verlässt im Sept. 73 die Gruppe  und geht zu der Profi-Band Karat. Er  wird durch Siegfried (Sifte) Hörger ersetzt, ein Kumpel aus den Anfangszeiten der POLARS, damals bei den Erfurter Rampenlichtern , der Gruppe um Jürgen Kerth und Gotte Gottschalk. Auch Abendroth verlässt die Band und  geht zur Horst- Krüger- Band . Für ihn kehrt Reiner Fritzlar wieder zurück und spielt nun die Keyboards, Saxophon und Flöte.

Im Januar 1975 erfüllt sich ein langgehegter Wunsch der Musiker: Die Band wird Berufsformation. Das war möglich, weil sich alle Mitglieder der Band zu einem Musik- Studium an der Franz- Liszt- Musik-Hochschule in Weimar entschlossen hatten. Der Name wird noch einmal geändert in VITAL, weil die neuen Musiker nicht so sehr dem Blues zugetan waren. Nun folgen   Tourneen durch die CSSR und Polen, Fernsehauftritte, Interpretenwettbewerbe und große Open Airs. Die Band ist wieder erfolgreich, aber Willi Woigk hat das Verbot von 1966 immer noch nicht richtig verkraftet. Es ist sein Wunsch, wieder in der Ur- Besetzung zu spielen. 1981 endlich gelingt es, verbunden mit staatlichen Auflagen, unter dem alten Namen THE POLARS mit der Ur-Besetzung (Woigk, Reinhardt, Schmidt, Trautmann, Rausch und zusätzlich Heinrich) wieder aufzutreten.  Das  Revival- Konzert in Gothas Stadthalle findet drei Tage hintereinander statt und ist alle drei Tage  ausverkauft. Bis September 1988 macht die Gruppe nun jährlich mehrere Tourneen durch Ostdeutschland. Bis 1983 läuft das noch parallel zu VITAL, aber dann steigt Willi bei Vital aus und gründet die Band PASCH als Zweitband neben den POLARS, in der auch Willi's Tochter Viola die Keyboards spielt.

Ab 1984 wird gegen Willi und A.Kirchner, seinen Sänger bei PASCH, von der Stasi erneut ein OV eröffnet, diesmal unter dem Namen "Flieger". Ziel des Vorganges ist, die Band zu zerschlagen und Woigk und Kirchner wegen "staatsfeindlicher Hetze" zu verhaften. PASCH wird kurz darauf aus der staatlichen Konzert- und Gastspieldirektion ausgeschlossen und nicht mehr vermittelt. Die Band vermittelt sich nun selbst. Es regnet aber nun wieder Auftrittsverbote, für PASCH, aber auch für die POLARS.

Willi hat es schließlich satt, ständig drangsaliert zu werden und stellt deshalb den Ausreiseantrag. Nach vielen Repressalien seitens der Behörden darf Willi im Nov. 1988 die DDR in Richtung Bundesrepublik (Kostanz am Bodensee) verlassen. Doch die Zwangspause währt nicht lange. Die Mauer fällt am 9. Nov. 1989, ein Jahr nach Willi's Ausreise. Gleich nach dem Mauerfall ist Willi wieder in seiner Heimat und die POLARS spielen schon im Mai 1990 wieder auf dem Boxberg bei Gotha mit 3 Gründungsmitgliedern: Woigk, Reinhardt, Trautmann und dazu Schmidt sowie Albracht aus der 2.und 3. Besetzung. Es folgen zahlreiche   Konzerte und gemeinsame Auftritte mit den Lords, der Beatles- Revival- Band, den Troggs, den Equals, Dave Dee, Scott Mc Kenzie u.a. Die erste MC wird produziert und findet reißenden Absatz.

Aus Anlass des 30-jähigren Jubiläums der POLARS (1992) eröffnet das Museum für Regionalgeschichte und Volkskunde auf Schloss Friedenstein eine Ausstellung über die Band. Die Exposition ist bestückt mit vielen Fotos, Dokumenten, und Musikinstrumenten aus jener Zeit. Auch die politischen Zusammenhänge und das Wirken der Kulturfunktionäre wird beleuchtet. Die Stadthalle Gotha ist beim Jubiläumskonzert mit 1500 Besuchern hoffnungslos überfüllt!

Am 16. Mai 1993 sind die POLARS im 2. Deutschen Fernsehen in der Sendung "Sonntagskonzert", das live vom Gothaer Hauptmarkt übertragen wird. Im September scheidet Trautmann aus gesundheitlichen Gründen aus. Dafür kommt die junge und attraktive Gitarristin und Sängerin Elisabeth Enders in die Band. An den Keyboards spielt nun entweder Willie‘s Tochter Viola, Lothar „Lodix“ Wilke von Willi's alter Band PASCH oder Ralf „Zappa“ Iben (ebenfalls ehem. PASCH). Von 1994 an tritt die Gruppe gemeinsam mit weiteren internationalen Größen der Beat- Ära auf: The Move, Chris Andrews, The Rubetts, Mango Jerry, Middle of the Road, Herman's Hermits, The Lords, The Rattles.

1995 arbeitet die Band als Begleitband von Tony Sheridan , den früher einmal die Beatles begleitet hatten.

1997 erscheint die Polars- CD Crazy Love . Über 2000 der Silberlinge werden in einem Monat verkauft.

Wieder folgen Konzerte mit The Troggs, The Rattles, Them (Originalband von Van Morrison), der Spider Murphy Gang, The Lords, Middle of the Road, The Marmelade u.a.

Im 26. Oktober 2002 feiern die POLARS   ihr 40-jähriges Jubiläum in der Stadthalle Gotha mit 1500 Fans und zahlreichen befreundeten Musikern und Bands, darunter den KING RATS aus den USA/Schweden.

Im Juni 2003 treten THE POLARS erneut im Deutschen Fernsehen auf in der Sendung „Wo bin ich?“.

Es sollte in dieser Sendung die Stadt erraten werden, aus der die POLARS kommen. Das Fernsehen bekam über 5000 richtige Zuschriften!

Im April 2004   begeben sich die POLARS nach langer Zeit wieder auf eine Auslands- Tournee, dieses Mal nach Schweden. Es erfolgt u.a. ein Auftritt im landesweiten schwedischen Fernsehen. Die Polars werden als die ostdeutschen Beatles gefeiert! Einige Konzerte werden vor über 2000 Zuschauern absolviert, z.B. in Bolnäs. Aufgrund des großen Erfolges wird gleich wieder eine Tournee für 2005 geplant.

Im Laufe des Jahres 2004 gibt die Gruppe eine Menge große Konzerte, z.B. zum Kunstfest in Berlin-Pankow, Beatnacht im Volkshaus Weimar und Zwiebelmarkt Weimar, Stadthalle Gotha, Kaisersaal Erfurt, Volkshaus Eisenach, Stadtfest Reutlingen, Stadtfest Spremberg u.v.a.

Im November gibt es nach langer Zeit wieder einen Personalwechsel in der Band. Der langjährige Drummer der Band Ferdinand Schmidt scheidet auf eigenen Wunsch aus. Neuer Schlagzeuger ist „ Sifte Hörger , der schon einmal 10 Jahre in der Band war (als Blues Vital, bzw. Vital), als die POLARS verboten waren (siehe oben).

2005 geht es weiter mit vielen Konzerten in ganz Deutschland. Im Juli erfolgt die 2. Schwedentournee, die über 10 Tage geht und sehr erfolgreich ist. In Falun wird eine 20-minütige Radio-Sendung mit Interview und Polars- Musik ausgestrahlt. Bis Ende des Jahres ist der Terminkalender der POLARS wieder ausgefüllt mit Auftritten u.a. in Kassel, Berlin, Erfurt, Eisenach, Weimar (Zwiebelmarkt) und natürlich in der Stadthalle Gotha bei "Polars und Gäste".

2006 wird wieder tüchtig quer durch Deutschland getourt und als Höhepunkt erfolgt die 3. Schwedentournee, diesmal nicht nur in Mittelschweden, sondern auch an der Westküste. Wieder ein Super-Erfolg. Es erfolgt eine Einladung für eine Kurztour nach Finnland im Februar 07. Aber erst einmal touren die POLARS wieder in Deutschland, z.B. zum Stadtfest in Schmalkalden, in der Stadthalle Gotha, Kaisersaal Erfurt, Zwiebelmarkt Weimar usw. Die Polars-CD "History" wird produziert und erscheint.

Das Jahr 2007 läuten die Polars ein in der Stadthalle Gotha. Aber dann im Februar gibt es wieder ein Highlight: Kurztournee nach Finnland. Höhepunkt: Bei -20° C baden in einem Bottich am Meer! Aber auch auf einer Hochzeit spielen die POLARS auf, nachdem sie zur Hochzeits-Zeremonie sogar in der Kirche waren! Die Polars-CD "Live in Finnland wird produziert und erscheint im Herbst. Viele Auftritte folgen im Laufe des Jahres, z.B. Stadtteilfest in Erfurt-Nord, Stadthalle Gotha, Galgenbergfest in Schlotheim und nicht zuletzt am 14. Juli Auftritt zusammen mit Manfred Manns Earth Band und Roger Chapman in der Eissporthalle Waltershausen. Am 6. Oktober feiert die Band mit über 800 Fans in der Stadthalle Gotha ihr 45-jähriges Jubiläum. Als Gäste treten u.a. 8 befreundete Bands auf! Schon eine Woche später spielen die POLARS mit großem Erfolg vor 2000 Zuschauern auf der Hauptbühne des Zwiebelmarktes in Weimar. Eine Woche später erfüllt sich ein weiterer langgehegter Wunsch der Band: Ein gemeinsames Konzert mit der Thüringen-Philharmonie Gotha im Theater in Gotha. Der Titel "Wonderful Land" (Shadows), mit Band und Orchester gespielt- ein Traum! Das Konzert ist ausverkauft. Bis Jahresende folgen noch einige Konzerte und das Jahr2007 klingt aus mit einem Silvesterkonzrt in der Stadthalle Gotha.

Auch das Jahr 2008 hat schon wieder einige Höhepunkte zu bieten: z.B. am 31.Mai Konzert als Headliner beim Welterbetag in Dresden, 15. Juni Konzert zum Kunstfest in Berlin-Pankow, verschiedene Stadtfeste z.B. in Erfurt, Greußen, Nordhausen und Görlitz, am 12.Oktober Headliner auf der Radio Lotte- Bühne Herderplatz zum Zwiebelmarkt in Weimar, 18. Oktober wieder "Polars & Gäste" in der Stadthalle Gotha, dann Auftriitt u.a. mit Graham Bonny im Kaisersaal Erfurt und in Kahla.

2009- wieder viele schöne Auftritte, zu erwähnen vor allemim "Spitz" Eisenach, Im Kaisersaal Erfurt mit Chris Andrews und am 4. April wieder "Polars & Gäste" in der Stadthalle Gotha. Auch das Stadtteilfest "Magdeburger Alleee" wurde trotz Dauerregen erfolgreich bestritten. Ende Juli bestritt die Band dann erfolgreich die 4. Schweden- Tournee. Am 30. Sept. verstirbt leider unser Gründungsmitglied Manfred Trautmann nach langer Krankheit. Am 17. Oktober dann "The Polars meet The Lords"- die dienstälteste westdeutsche und ostdeutsche Band in einem Konzert in der Stadthalle Gotha.

2010- Das Jahr fängt gut an, denn plötzlich und unerwartet heiratet unser Gitarrist Rolf unsere Gitarristin Elisabeth!!! Sie haben dafür 30 Jahre geprobt! Unsere schönsten Auftritte des Jahres waren: 19. März- Brauerei Apolda vor über 1000 Besuchern, 27. März- Kaisersaal Erfurt mit Graham Boney, 17. April- Stadthalle Gotha THE POLARS meet THE RATTLES, 5. Juni- Magdeburger Allee- Fest zus. mit der GSB, 31. Juli am Stausee Wangenheim, Zwiebelmarkt Weimar und 16. Okt. Stadthalle Gotha THE POLARS meet OHIO-Express. Anfang Nov. stirbt leider unser ehem. Keyboarder Kurt Heinrich. Er hat insgesamt 12 Jahre bei den POLARS gespielt. Der Nov. hat es in sich, denn plötzlich heiratet auch noch unser Drummer Sifte Hörger seine langjährige Lebensgefährtin Christine. Das Heiratsfieber ist bei den POLARS ausgebrochen! Das Jahr schließt ab mit einem Konzert im Club Noah (ehem. ATRIUM) in Gotha am 25. Dez, im Ganbrinus in Suhl traditionell am 26.Dez. und Silvester in Schmalkalden.

2011- Herausragendes Ereignis ist der Auftritt der POLARS am 08.Juli zum Thüringentag auf der großen Bühne auf dem Neumarkt. Als Gäste spielen Musiker aus Dänemark. England und den USA mit den POLARS.

Das strategische Ziel der POLARS: Eine Riesen-Fete zum 50. Geburtstag der Band im Jahre 2012! Die dazu notwendige Taktik beherrscht die Band bestens!!!

Zeitungs-Kritiken zum 40-jährigen Jubiläum 

Zeitungs-Kritiken zum 45-jährigen Jubiläum